Depression Psychotherapie in Augsburg
Alles fühlt sich schwer und leer an? – Lass es wieder leichter werden.
Vielleicht geht es dir schon eine Weile so: Du stehst mit Mühe auf, erledigst, was erledigt werden muss — aber innerlich? Alles zäh. Freude, Leichtigkeit, das Gefühl von Sinn: lange nicht gesehen. Und das, wie aus heiterem Himmel. Einfach so.
Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Das Gute: Nervensystem, Psyche und Körper lassen sich verändern, wenn sie richtig unterstützt werden.
Erkennst du dich wieder?
Morgens aufzustehen kostet dich mehr Kraft, als der Tag dir zurückgibt.
Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, sind dir egal geworden.
Eine körperliche Schwere, die dich niederdrückt — auch nach Schlaf, auch nach Pause.
Du funktionierst nach außen — und denkst innerlich: Das bin ich eigentlich nicht.
Selbstzweifel und Gedanken, die sich gegen dich richten.
Du fragst dich: Bin ich vielleicht selbst das Problem?
Die Zukunft ist zur Belastung geworden
selbst kleine Dinge kosten dich Kraft + Überwindung
Depression, depressive Verstimmung, lavierte Depression — wo liegen die Unterschiede?
Die Grenzen sind fließend …
Depressive Verstimmung
Eine Phase gedrückter Stimmung — oft mit erkennbarem Anlass, oft vorübergehend. Du fühlst dich schlapp, freudlos, gedankenschwer, aber du kommst noch heraus, wenn sich etwas verändert. Ernst nehmen, aber kein Krankheitsbild.
Depression
Eine eigenständige Erkrankung, die Antrieb, Stimmung, Selbstbild und oft auch den Körper betrifft — über Wochen, nicht nur Tage. Sie kann ohne äußeren Anlass auftreten. Typisch: anhaltende Freudlosigkeit, innere Schwere, das Gefühl von Sinnlosigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen. Behandelbar.
Lavierte Depression
Manchmal versteckt sich Depression hinter rastlosem Aktionismus, Reizbarkeit oder körperlichen Beschwerden, statt sich als Schwere und Rückzug zu zeigen. Wer nach außen funktioniert oder sogar besonders viel macht, übersieht die Depression leicht — und das Umfeld auch.
Ein erster Hinweis: Du bist ständig in Bewegung und kommst innerlich trotzdem nicht an.
Wiederkehrende depressive Episoden
Manche Menschen kennen das Auf und Ab — Phasen, in denen es geht + in denen der Boden wegbricht. Auch hier kann frühzeitige Begleitung den Verlauf positiv beeinflussen — und du lernst, deine Frühwarnzeichen zu erkennen.
Erschöpfung oder Burnout?
Wenn du Erschöpfung oder Burnout vermutest, schau auf die Seite zu Erschöpfung + Burnout — dort gibt es auch einen kurzen Selbsttest, der dir hilft, dein Erleben grob einzuordnen.
Körperorientierte Psychotherapie & Psychologische Beratung bei Depression zentral in Augsburg
Depression ist was Ernstes. Fokus auf dich.
Du bist nicht schwach, du bist nicht selbst schuld. Und du musst es auch nicht weiter wegerklären mit »Reiß dich zusammen« oder »Andere haben es härter«. Genau diese inneren Sätze sind ein Teil davon, was Depression so zäh macht — und so einsam.
Viele Menschen mit Depression sind hochfunktional, leistungsstark, mitfühlend — und gerade darum so schlecht darin, sich selbst Hilfe zu erlauben. Sich Begleitung zu holen, ist die mutige Variante. Die ehrliche. Die, die etwas verändert.
Aus heiterem Himmel?
Wie Depression entsteht
Eine Gemengelage auf mehreren Ebenen
Biologie und Nervensystem
Depression hat einen körperlichen Anteil. Erblichkeit spielt eine Rolle — Zwillingsstudien zeigen 30–50 % genetische Veranlagung. Dazu kommen hormonelle Übergänge (postpartal, perimenopausal, Schilddrüsenfunktion), Neurotransmitter im Ungleichgewicht und anhaltender Stress, der das Nervensystem aus der Regulation bringt. Eine medizinische Abklärung (z. B. Schilddrüse, Vitamin D, B12, Eisen, Hormone) gehört für mich zur sauberen Begleitung dazu.
Familiensystem — was du übernommen hast, ohne es zu wissen
Depressive Atmosphären in der Herkunftsfamilie, unausgesprochene Lasten, früh übernommene Rollen — all das wirkt weiter, oft jenseits des Bewussten. Genogramm-Arbeit ist eine meiner Methoden, um sichtbar zu machen, was im System mitschwingt. Manchmal ist die Erleichterung schon spürbar, wenn klar wird: Das ist nicht alles meins.
Lebensgeschichte und innere Glaubenssätze
»Ich muss erst etwas leisten, um wertvoll zu sein.« »Mir steht das nicht zu.« »Stell dich nicht so an.« Solche Sätze sind oft früh entstanden — und arbeiten leise im Hintergrund weiter. Bei Depression werden sie laut. Wir schauen gemeinsam hin: Was davon gehört zu dir — und was hast du übernommen?
Rückzug, der sich verstärkt
Depression zieht uns nach innen — weg von Menschen, weg von dem, was uns sonst trägt. Dieser Rückzug ist verständlich und gleichzeitig der Brennstoff, der die Depression weiter füttert. Echte Begleitung durchbricht genau diesen Kreislauf — in einem Tempo, das du mitgehen kannst.
Komorbidität — was die Depression noch mitbringt
Depression kommt selten allein. Häufige Begleiter sind Schlafstörungen, Ängste, chronische Schmerzen, körperliche Erschöpfung — manchmal auch Selbstmedikation über Alkohol, Essen oder zu viel Arbeit. Diese Folgen sind keine zusätzliche Schwäche, sie sind Teil des Bildes. Und sie wirken zurück auf die Depression. Deshalb gehört Begleitung früh, nicht erst, wenn auch der Körper streikt.
Die Sache ist komplex
Depression entsteht selten aus einer einzigen Ursache. Sie ist meist eine Gemengelage aus allem Genannten — Biologie, Geschichte, System, Rückzug, körperliche Folgen. Welche Anteile bei dir wie stark mitspielen, lässt sich nicht immer sauber sortieren. Und trotzdem: Es lässt sich genug tun. Die Frage ist nicht »Woher kommt das genau?«, sondern: Was hilft jetzt — und was hilft dir konkret?
Mein Ansatz: Der Mensch als Ganzes gehört in den Blick. Meine Gedanken dazu findest du im Blogartikel. (Link folgt)
Dein Weg zurück — Schritt für Schrit
Ankommen
Zuerst: ausatmen. Im ersten Gespräch geht es darum zu verstehen, wo du gerade stehst — und was du brauchst. Nichts muss sofort in Worte passen. Schon das Erzählen vor einem echten Gegenüber verschiebt oft etwas.
Dein Körper als Verbündeter
Bei Depression ist der Kontakt zum eigenen Körper oft abhandengekommen — als Schutz, als Reaktion, als Erschöpfung. Körperorientiertes Arbeiten bedeutet: diesen Kontakt behutsam wiederherstellen. Spüren, was da ist. Atmen lernen, wo der Atem flach geworden ist. Kleine Aktivierung statt großer Sprung — und damit anfangen, dir selbst wieder zu vertrauen.
Neue Gedanken
Wir sichten gemeinsam die Glaubenssätze und Muster, die dich nach unten ziehen — und unterscheiden, was zu dir gehört und was du übernommen hast. Selbstabwertung wird sichtbar gemacht und Schritt für Schritt durch Selbstmitgefühl ersetzt.
Werkzeuge für mentales DIY
Mit Mentalfeldtechniken (MFT / EFT) lassen sich auch tiefer sitzende Muster bearbeiten — Schuldgefühle, Antriebslosigkeit, emotionale Taubheit. Einige dieser Techniken kannst du selbst im Alltag anwenden: morgens auf der Bettkante, zwischendurch, wenn die Schwere kommt. So bekommst du Werkzeuge, die dir auch zwischen den Sitzungen helfen.
Den größten Einfluss auf dein Leben hast du selbst — das ist die Grundlage meiner Arbeit.
Lass uns ins Gespräch kommen …
Meine Praxis liegt im Herzen von Augsburg, gut erreichbar mit Bus und Bahn. Wenn du in Augsburg oder der näheren Umgebung lebst und dir Unterstützung bei Erschöpfung von wünschst, freue ich mich auf deine Nachricht.15 Minuten. Per Telefon. Ganz entspannt. Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst — und wie ich dich begleiten kann.
Was Klient:innen sagen
FAQ Depression
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Ja. Du musst keine Diagnose mitbringen. Was zählt, ist, wie es dir geht — und ob du dir Unterstützung wünschst. Gemeinsam schauen wir, was dein Thema ist und welche Begleitung passt. Eine medizinische Abklärung empfehle ich parallel.
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Das ist individuell und gehört in eine Hand mit ärztlicher Einschätzung.
Bei leichten bis mittleren Verläufen kann körperorientierte Psychotherapie für sich tragen. Bei tieferen oder länger anhaltenden Depressionen ist eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie oft hilfreich.
Ich arbeite gerne parallel zu deiner ärztlichen Begleitung.
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Ja. Körperorientierte Psychotherapie und medikamentöse Behandlung ergänzen sich gut. Viele meiner Klient:innen arbeiten parallel mit ärztlicher Begleitung. Ich koordiniere mich gerne, wenn du das möchtest.
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Das ist eine häufige Sorge — verständlich. Die meisten erleben, dass allein das Aussprechen und Gehörtwerden etwas erleichtert.
Wir gehen in einem Tempo, das dir gut tut — und nichts wird »aufgegraben«, was nicht gehalten werden kann.
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Das ist individuell — aber viele berichten schon nach wenigen Sitzungen von ersten Verschiebungen. Manchmal ist es etwas mehr Auftrieb. Manchmal ein Moment von Leichtigkeit. Manchmal die Erkenntnis: Es geht wieder etwas.
Diese frühen Zeichen zeigen dir, dass Veränderung möglich ist.
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Wenn du gerade in einer akuten Krise bist und schnell Unterstützung brauchst, ruf mich direkt an oder buche hier einen Akuttermin — gemeinsam schauen wir, was möglich ist.
Bei einem echten psychiatrischen Notfall wende dich bitte an die Telefonseelsorge (kostenlos, 24h) oder gehe direkt zum Bezirkskrankenhaus Augsburg (BKH).
Herzlich Willkommen in meinem Praxisraum für körperorientierte Psychotherapie und psychologische Beratung mitten in Augsubrg
So kommen wir zusammen
In etwa 15 Minuten klären wir, wie ich dir helfen kann und ob die Zusammenarbeit für dich stimmig ist.