Scham – warum sie uns klein macht – und wie Veränderung möglich wird
Zwischen peinlich und vernichtend
Es gibt Situationen, die können sich absolut vernichtend anfühlen. Ein schräger Witz, über den keiner lacht. Aber du fandest ihn echt lustig. Peinlich oder egal? Ein Missgeschick, dem betretenes Schweigen folgt. Beschämend oder traurig? Oder so richtig was mit krassen Konsequenzen und du hast es verk*ckt. Fett in den Sand gesetzt. Stockt dir der Atem? Bist du erstarrt? Oder schüttelst du es ab?
Gute Vorsätze und innere Sabotage
Übergänge motivieren viele Menschen, sich auf Vordermann zu bringen.
Doch kaum sind wir freudig gestartet, kommt alsbald unbemerkt dieser Alltag daher. Es gibt Wichtigeres. Und das urgemütliche Sofa am Abend eines viel zu langen Tages. Leicht geknickt müssen wir zugeben: Wir wohnen immer noch ganz im alten Ich.
Der Wunsch nach Veränderung ist zutiefst menschlich. Das Bewusstsein über uns selbst bringt es mit sich, dass wir uns weiter entwickeln wollen. Dazu gibt es in allen Kulturen Rituale des Übergangs und Neubeginns. Und trotzdem klappt es so oft nicht mit der herbeigesehnten Selbstoptimierung. Warum eigentlich?